Amino-Pattern-Aminosäuren

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Amino Pattern: essentielle Aminosäuren für die optimale Proteinversorgung

Ein veganes Lebensmittel aus hochreinen, freien und kristallinen essentiellen Aminosäuren

Golfnutrition® Amino Pattern Aminosäuren liefern die acht für den Menschen essentiellen Aminosäuren im optimalen Verhältnis. Diese essentiellen Aminosäuren kann der menschliche Körper unter keinen Umständen selber herstellen. Sie müssen über die Nahrung beziehungsweise Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden.

Was ist Eiweiß?

Eiweiß oder auch Protein zählt wie Fett und Kohlenhydrate zu den 3 Makronährstoffen und damit zu den Nährstoffen, die wir in größeren Mengen benötigen.

Während Kohlenhydrate hauptsächlich der Energiebereitstellung und Fette der Energiespeicherung sowie der Wärmedämmung dienen, finden wir die Aminosäuren aus dem Eiweiß in fast jedem Körpergewebe, sie sind quasi die Bausteine unseres Körpers.

Was sind Aminosäuren?

Da Aminosäuren in fast jedem Körpergewebe vorkommen, bezeichnet man sie auch als Bausteine des Lebens. Inzwischen haben Wissenschaftler über 250 Aminosäuren entdeckt, davon sind 20 für die menschliche Proteinsynthese wichtig. Unser Körper kann aus diesen 20 Aminosäuren über 5.000 unterschiedliche Proteine bilden, die zum Beispiel für den Aufbau von Muskelzellen, Collagenen, Bindegewebe, Zellen der Organe und der Haut, aber auch für die Bildung von Hormonen, Enzymen sowie den Zellen des Bluts und des Immunsystems benötigt werden.

Von den 20 genannten proteinogenen / eiweißbildenden Aminosäuren sind acht essentielle und zwölf nicht-essentielle Aminosäuren.

 

essentielle Aminosäuren nicht-essentielle Aminosäuren
  • L-Leucin
  • L-Valin
  • L-Isoleucin
  • L-Lysin
  • L-Phenylalanin
  • L-Threonin
  • L-Methionin
  • L-Tryptophan
  • L-Alanin
  • L-Arginin
  • L-Asparagin
  • L-Asparaginsäure
  • L-Cystein
  • L-Glycin
  • L-Glutamin
  • L-Glutaminsäure
  • L-Histidin
  • L-Prolin
  • L-Serin
  • L-Tyrosin

Nicht-essentielle Aminosäuren

Nicht-essentielle Aminosäuren werden entweder direkt durch den Körper hergestellt oder entstehen durch Umwandlung anderer Aminosäuren. Diese Aminosäuren sind meist in ausreichender Menge vorhanden. Fehlt einmal eine dieser Aminosäuren, kann der Körper diese relativ leicht selber herstellen. Ein Mangel an nicht-essentiellen Aminosäuren ist daher recht selten und wir müssen uns normalerweise keine großen Gedanken über die Versorgung damit machen.

Essentielle Aminosäuren

Essentielle Aminosäuren kann der menschliche Körper unter keinen Umständen selbst herstellen. Diese müssen zwingend durch die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden. Fehlt eine der essentiellen Aminsäuren, hat das einen verheerenden Einfluss auf die Proteinsynthese. Im schlimmsten Fall kommt diese völlig zum Erliegen.

Welches Protein ist das beste?

Um die Qualität eines Proteins für die menschliche Ernährung beurteilen zu können, müssen einige Punkte beachtet werden.

Die biologische Wertigkeit

Hierbei handelt es sich um ein rein theoretisches Konzept. Die biologische Wertigkeit gibt an, wie viel Gramm körpereigenes Protein aus 100 g Nahrungsprotein im Körper gebildet werden kann. Hier wurde dem Protein aus dem Vollei willkürlich der Wert 100 zugewiesen. Und darin liegt das Problem: Prof. Dr. Lucà-Moretti zufolge kann der Körper aus 100 g Volleiprotein lediglich 48 g körpereigenes Protein bilden. Ferner ist es auch schwer vollstellbar, dass durch die Kombination von Casein-Protein, Whey-Protein und Ei aus 100 g Nahrungsprotein im Körper dann 124 g körpereigenes Protein entstehen sollen. Wir halten die biologische Wertigkeit daher nicht für geeignet, eine optimale Proteinquelle für den Menschen zu finden.

Die Bioverfügbarkeit

Die Bioverfügbarkeit beschreibt, wie viel Protein der Körper aus dem Nahrungsbrei gewinnen kann. Bei einem Stück Fleisch ist beispielsweise ein Teil des enthaltenen Proteins in Fasern gebunden, die nicht aufgespalten / verdaut werden können. Der Körper scheidet sie wieder aus. Demzufolge hat Protein aus Fleisch eine vergleichsweise niedrige Bioverfügbarkeit. Whey-Protein verfügt über eine sehr hohe Bioverfügbarkeit, da die Proteine vom Körper leicht aufgenommen werden können.

Die aus dem Nahrungsbrei gelösten Proteine werden durch Enzyme in die einzelnen Aminosäuren aufgespalten. Nur diese Aminosäuren können aus dem Darm in das Blut aufgenommen werden. Im Folgenden meinen wir mit Nahrungsprotein nur noch den Teil, der tatsächlich ins Blut aufgenommen wird.

Das Aminosäuren-Muster

Jedes Protein hat ein eigenes Aminosäuren-Muster - das ist das Verhältnis der 20 proteinogenen Aminosäuren im Protein. Wie gut ein Protein zu uns Menschen passt, hängt hauptsächlich davon ab, wie sehr das Verhältnis der essentiellen Aminosäuren eines Proteins dem in unserem Körper entspricht.

Der Proteinnutzen (PNU oder NNU)

Die aufgenommenen Aminosäuren verwendet der Körper zur Herstellung körpereigener Proteine. Aminosäuren sind die Bausteine von Eiweißen, Hormonen und Enzymen, zudem sind sie am Aufbau von Geweben, Gefäßen und Knochen beteiligt. Es gibt fast keinen aufbauenden Prozess im menschlichen Körper, für den keine Aminosäuren benötigt werden.

Die für die körpereigene Proteinsynthese nutzbare Menge an Aminosäuren bestimmt den Proteinnutzen (PNU) eines Nahrungsproteins.

Aufgrund der limitierenden essentiellen Aminosäuren kann der Körper aus dem Nahrungsprotein nur so lange körpereigenes Protein herstellen, wie auch alle erforderlichen Aminosäuren zur Verfügung stehen. Fehlt dem Körper nur eine essentielle Aminosäure, ist es unbedeutend, wie viele der anderen essentiellen und nicht-essentiellen Aminosäuren zur Verfügung stehen - die fehlende essentielle Aminosäure kann nicht ersetzt werden.

Das Minimum-Gesetz, auch als Liebig’sches Fass bekannt, besagt, dass Wachstum immer durch die knappste Ressource begrenzt ist. So kann ein Fass nur so viel Wasser aufnehmen, wie die kürzeste Daube hoch ist. Nach diesem Prinzip müssen für die optimale körpereigene Proteinsynthese alle essentiellen Aminosäuren in einem bestimmten Verhältnis und in einer bestimmten Menge vorhanden sein. Die Aminosäure, die - gemessen am Bedarf - in der geringsten Menge vorliegt, ist der limitierende Faktor.

Der Proteinabfall / Proteinmüll

Aminosäuren, die der Körper nicht mehr für den Aufbau von körpereigenem Protein nutzen kann, bezeichnet man als Proteinabfall. Diese Aminosäuren werden vom Körper in Glucose umgewandelt. Hierbei entsteht jedoch Ammoniak, der in Harnstoff umgewandelt und über den Urin ausgeschieden werden muss. Dies liefert nicht nur unnötig zusätzliche Energie, sondern belastet auch Leber und Niere.

Verhältnis von Proteinnutzen (PNU) zu Proteinabfall in Proteinnahrungsmitteln

Proteinnutzen NNU

Quelle: Prof. Dr. Lucà-Moretti, INRC (International Nutrition Research Center)

Golfnutrition® Amino Pattern Aminosäuren für Vegetarier und Veganer

Ob sich heute jemand vegan oder vegetarisch ernähren möchte, muss jeder für sich selber entscheiden. Den Körper mit der nötigen Menge an essentiellen Aminosäuren zu versorgen ist mit einer vegetarischen und erst recht einer veganen Ernährung deutlich aufwendiger als mit einer ausgewogenen Ernährung, die auch Fleisch enthält.

Vegetarische Ernährung

Bei der vegetarischen Ernährung stehen neben pflanzlichen Proteinquellen auch tierische Proteine aus Milch und Eiern zur Verfügung. Einen wirklichen "Vorteil" gegenüber einer rein veganen Ernährung bietet aber nur das komplette Hühnerei, denn es hat einen Proteinnutzen von circa 48 Prozent. Alle auf Milch basierenden Proteinquellen (Milch, Käse, Quark, Joghurt, Whey-Protein, Casein etc.) haben nur einen Proteinnutzen von max. 16 Prozent und sind damit sogar den pflanzlichen Proteinquellen unterlegen.

Vegane Ernährung

Der Verzicht auf jegliches tierisches Protein führt dazu, das bei veganer Ernährung nur noch pflanzliche Proteinquellen mit einem Proteinnutzen von maximal 17 Prozent zur Verfügung stehen.

Selbst herkömmliche Aminosäure-Produkte aus Proteinhydrolysaten oder nicht optimal zusammengesetzten freien und kristallinen Aminosäuren (z.B. reine BCAAs oder EAAs) liefern nur einen Proteinnutzen von maximal 18 Prozent.

Wenn Du Dich vegetarisch oder vegan ernährst, können Dich Golfnutrition® Amino Pattern Aminosäuren bei der Optimierung der Proteinversorgung unterstützen.

Golfnutrition® Amino Pattern Aminosäuren für Senioren

Neben einem höheren Proteinbedarf und einer schlechteren Verwertung von Nahrungsproteinen führt die Unterversorgung mit Nahrungsprotein zu einer nicht optimalen Proteinversorgung bei Senioren.

Golfnutrition® Amino Pattern Aminosäuren können Senioren bei der Optimierung der Proteinversorgung unterstützen und so zum Erhalt von Muskelmasse beitragen.

Proteine tragen zur Erhaltung von Muskelmasse bei.

Herstellung von freien und kristallinen essentiellen Aminosäuren

Als Prof. Dr. Lucà-Moretti in den 70er-Jahren seine Entdeckungen zu den Master Amino Acid Pattern zum Patent anmeldete, mussten die einzelnen Aminosäuren noch durch Extraktion aus einem vorhandenen Protein gewonnen werden.

Für dieses Extraktionsverfahren ist eine vollständige Hydrolyse (Aufspaltung) des Proteins (zum Beispiel aus Hülsenfrüchten) erforderlich. Die Hydrolyse erfolgt durch Säure. Nach Fällung des Aminosäure-Gemischs aus dem Hydrolysat erfolgt die Trennung chromatographisch mithilfe von Ionenaustauschern. Dabei werden bei der Herauslösung der Aminosäuren die unterschiedlichen Polaritäten ausgenutzt.

Mit Einführung der Fermentationsmethode wurde es möglich, gezielt einzelne Aminosäuren herzustellen. Dadurch wurde die Produktion einzelner hochreiner, freier und kristalliner Aminosäuren deutlich günstiger. Bei der Fermentationsmethode werden die Aminosäuren mikrobiologisch mithilfe vom Fermentationsorganismen aus Nährböden (Glucose, Maisstärke) gewonnen. Die Fermentationsmethode hat den Vorteil, dass die Endprodukte kaum gereinigt werden müssen, die Ausbeute hoch ist und praktisch nur L-Aminosäuren vorkommen.

Dies macht die Fermentationsmethode sehr wirtschaftlich und liefert hochreine, freie und kristalline Aminosäuren in hervorragender Qualität zu günstigen Preisen.